Ein Dildo ist ein nicht vibrierendes Sexspielzeug, mit dem du innere oder äußere Stimulation gezielt steuern kannst. Ein wirklich passendes Modell orientiert sich an deinem Körper, deinen bevorzugten Empfindungen und deiner Erfahrung, egal, ob du sanft allein erkunden, mit deinem Gegenüber mehr Abwechslung erleben oder selbstbewusst etwas Mutigeres ausprobieren möchtest.
In diesem Ratgeber erfährst du, welche Dildo-Arten es gibt, wie du Größe und Material passend auswählst, wie sich ein Dildo angenehm verwenden lässt und worauf du achten solltest, damit jede Session sicher, hygienisch und tatsächlich genussvoll bleibt.
Inhaltsübersicht
- Was ist ein Dildo und wozu dient er?
- Worin unterscheiden sich Dildo und Vibrator?
- Welche Dildo-Art passt zu dir?
- Für wen eignet sich ein Dildo und wann?
- Wie findest du die richtige Größe, Form und das passende Material?
- Wie verwendest du einen Dildo allein?
- Wie können Paare einen Dildo gemeinsam genießen?
- Welche Tipps helfen Dildo-Einsteigern?
- Wie bringen erfahrene Nutzer mehr Abwechslung ins Dildo-Spiel?
- Wie benutzt du einen Dildo sicher?
- Wie reinigst und bewahrst du einen Dildo auf?
- Welche Fragen zu Dildos werden besonders häufig gestellt?
- Warum lohnt sich eine Bestellung im Desirel Sexshop?
- Wie entdeckst du den richtigen Dildo für deine Lust?
Was ist ein Dildo und wozu dient er?
Ein Dildo ist ein festes Lustspielzeug, bei dem du Druck, Winkel, Tiefe und Rhythmus selbst bestimmst. Im Unterschied zu einem Vibrator benötigt er keinen Motor. Genau das macht ihn angenehm unkompliziert, leise und flexibel einsetzbar.
Je nach Form und Sicherheitsausstattung kannst du einen Dildo für vaginale Stimulation, G-Punkt-Erkundung, Prostatastimulation, anale Lust oder äußeres Necken verwenden. Manche Modelle orientieren sich an einer realistischen Anatomie, andere sind glatt, geschwungen, farbenfroh oder ganz bewusst weit von natürlichen Formen entfernt.
Sein besonderer Reiz liegt in der Kontrolle. Du entscheidest, ob du es langsam und sinnlich, fester und rhythmisch magst oder vor allem ein angenehmes Gefühl von Fülle genießen möchtest. Es gibt kein vorgegebenes Programm und keinen Grund, auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten.
Mit einem Dildo kannst du außerdem herausfinden, welche Winkel, Bewegungen und Tiefen deinem Körper besonders guttun. Dieses Wissen macht Solomomente oft befriedigender und erleichtert es dir, deine Wünsche mit einem anderen Menschen zu besprechen.
Wenn du einen klassischen Dildo mit einem motorisierten Toy vergleichen möchtest, bietet dir der Desirel Vibrator-Ratgeber eine hilfreiche Ergänzung.
Worin unterscheiden sich Dildo und Vibrator?
Der wichtigste Unterschied zwischen einem Dildo und einem Vibrator liegt in der Art der Bewegung. Ein Dildo funktioniert üblicherweise ohne Motor, daher lenkst du Winkel, Tiefe und Rhythmus mit der Hand oder durch deine eigenen Körperbewegungen. Ein Vibrator erzeugt motorisierte Reize wie Summen, Pulsieren oder wechselnde Vibrationsmuster, innerlich, äußerlich oder an beiden Stellen zugleich. Greif zu einem Dildo, wenn du direkte Kontrolle, spürbaren Druck und einen ruhigeren, natürlichen Bewegungsablauf bevorzugst. Ein Vibrator ist passend, wenn du angetriebene Stimulation oder verstellbare Intensitätsstufen möchtest. Viele Menschen genießen beides, denn Lust muss sich nicht auf eine einzige Möglichkeit festlegen. In der vollständigen Vibrator-Auswahl kannst du die verschiedenen Optionen direkt vergleichen.
Welche Dildo-Art passt zu dir?
Welche Art von Dildo für dich richtig ist, hängt von der gewünschten Empfindung, der geplanten Anwendung und davon ab, wie weich oder fest sich ein Toy für dich angenehm anfühlt. Einen allgemeingültigen Favoriten gibt es nicht. Entscheidend ist, welches Design gerade zu deinem Körper und deiner Stimmung passt.
Realistische Dildos
Realistische Dildos greifen vertraute anatomische Merkmale auf, häufig mit deutlich geformter Eichel, Adern und hautähnlichen Details. Sie sind interessant für dich, wenn dich eine naturgetreue Optik anspricht oder du ein wiedererkennbares Penetrationsgefühl suchst.
Verlass dich bei der Auswahl nicht nur auf das Foto, sondern kontrolliere die tatsächlich einführbare Länge und den Durchmesser. Auch ein optisch handliches realistisches Modell kann voller ausfallen, als du zunächst erwartest.
XXL-Dildos
XXL-Dildos richten sich an erfahrene Nutzer, die bewusst mehr Länge, Umfang oder ein besonders starkes Gefühl der Fülle genießen. Es handelt sich dabei nicht einfach um gewöhnliche Dildos mit besonders großem Selbstbewusstsein.
Wähle ein solches Toy erst dann, wenn dein Körper mit größeren Größen bereits vertraut ist. Nimm dir ausreichend Zeit zum Aufwärmen, verwende großzügig ein kompatibles Gleitmittel und sieh die angegebenen Maße als wichtige Entscheidungsgrundlage, nicht als bloße Dekoration.
Dildos mit Saugnapf
Dildos mit Saugnapf lassen sich an glatten, sauberen Flächen befestigen und eignen sich für freihändiges Spielen. Je nach Oberfläche kannst du sie auf geeigneten Böden, Fliesen, Duschwänden oder stabilen Möbelstücken anbringen, sofern ein sicherer Unterdruck entsteht.
Überprüfe die Haftung vor jeder Session sorgfältig. Ein stabil sitzender Saugnapf eröffnet dir verschiedene Positionen und lässt beide Hände für Halt oder zusätzliche Berührungen frei.
Anal-Dildos
Anal-Dildos sind so gestaltet, dass Komfort und Kontrolle bei analen Spielen im Mittelpunkt stehen. Ein anal verwendetes Toy braucht einen breiten, ausgestellten Fuß oder einen anderen sicheren äußeren Stopper, damit es nicht vollständig in den Körper rutschen kann.
Starte am besten mit einer schlanken, sich verjüngenden Form, nimm reichlich Gleitmittel und erhöhe die Größe Schritt für Schritt. Verwende einen vaginal gedachten Dildo nur dann anal, wenn sein Fuß ausdrücklich für eine sichere anale Anwendung geeignet ist.
Strap-on-Dildos
Strap-on-Dildos sind für die Kombination mit einem passenden Harness vorgesehen, damit eine Person die andere penetrieren kann. Sie werden unter anderem für Pegging, Rollentausch, genderaffirmierende Spiele und viele weitere gemeinsame Fantasien verwendet.
Vergleiche vor dem Zusammenstellen die Ringgröße des Harnesses, die Form des Dildo-Fußes und das Gesamtgewicht. Gerade bei der ersten Strap-on-Erfahrung lässt sich ein leichteres Toy in mittlerer Größe meist besser kontrollieren.
Analkugeln
Analkugeln erzeugen beim Einführen und langsamen Herausziehen eine Abfolge wechselnder Reize. Für schnelles Stoßen wie mit einem klassischen Dildo sind sie nicht gedacht.
Achte auf glatte Kugeln mit stabiler Rückholschlaufe oder einem breiten Griff. Für Einsteiger sind Größen, die nach und nach zunehmen, oft leichter zu erkunden, besonders wenn jede Bewegung langsam, gut geglitten und vollkommen kontrolliert erfolgt.
Silikon-Dildos
Silikon-Dildos sind besonders beliebt, weil sich gutes Silikon glatt, flexibel und angenehm auf der Haut anfühlt. Nicht poröses Silikon lässt sich zudem vergleichsweise leicht reinigen und kann bei sorgfältiger Pflege lange Freude machen.
Greif grundsätzlich zu Gleitgel auf Wasserbasis, außer der Hersteller bestätigt ausdrücklich die Verträglichkeit einer anderen Variante. Bewahre Silikon-Toys getrennt voneinander auf, damit ihre Oberflächen nicht mit weicheren Materialien reagieren.
Glasdildos
Glasdildos ermöglichen festen, sehr präzisen Druck und gleiten mit Gleitmittel besonders geschmeidig. Da Glas nicht nachgibt, kann schon ein eher schmales Modell intensiv wirken. Wenn du von einem weichen Toy auf Glas umsteigst, kann daher eine kleinere Größe sinnvoll sein.
Körperverträgliches Borosilikatglas kannst du in Wasser vorsichtig erwärmen oder abkühlen. Prüfe die Temperatur immer zuerst an deinem Handgelenk und untersuche das Toy vor der Anwendung auf Absplitterungen oder Risse.
Doppeldildos
Doppeldildos verfügen über zwei verwendbare Enden oder eine lange, flexible Form für gemeinsame Penetration, doppelseitige Solopositionen oder bewusst geplante Doppelstimulation.
Weil solche Toys länger und zum Teil auch schwerer sind, spielt eine gute Positionierung eine wichtige Rolle. Nutze bei Bedarf Kissen als Stütze, stimme deine Bewegungen mit denen deines Gegenübers ab und klär vorher, wer das Tempo vorgibt. Ein Tauziehen ist schließlich wenig verlockend, wenn beide Enden gerade beschäftigt sind.
Fantasy-Dildos
Fantasy-Dildos setzen statt auf Realismus auf fantasievolle Formen, kräftige Farben, ungewöhnliche Strukturen und von Kreaturen inspirierte Designs. Sie passen zu erfahrenen Entdeckern und zu allen, deren Fantasie ganz ohne Anatomielehrbuch auskommt.
Sieh dir Textur, Festigkeit und maximalen Durchmesser genau an. Ausgeprägte Rillen und modellierte Details können einen Fantasy-Dildo deutlich intensiver wirken lassen als ein glattes Modell mit denselben Maßen.
Für ein besonders persönliches gemeinsames Projekt zeigt dir der Clone a Willy und Clone a Pussy Ratgeber, wie individuelle Abdrucksets funktionieren.
Für wen eignet sich ein Dildo und wann?
Ein Dildo kann für beinahe jeden erwachsenen Menschen passend sein, der kontrollierbare Penetration, Druck oder Fülle ohne Vibration erleben möchte. Menschen aller Geschlechter und Orientierungen können ihn allein oder gemeinsam mit einer einvernehmlichen Partnerperson genießen.
Ein Dildo kann gut zu dir passen, wenn du:
- innere Lust in deinem eigenen Tempo entdecken möchtest
- angenehme Winkel für G-Punkt oder Prostata herausfinden willst
- gegenseitige Masturbation um Penetration ergänzen möchtest
- Strap-on-Spiele oder Pegging ausprobieren willst
- Penetration ohne Motor und Ladekabel genießen möchtest
- Fantasien, Rollenspiele oder ein anderes Gefühl von Fülle erkunden willst
- zuerst selbst herausfinden möchtest, welche Bewegungen sich gut anfühlen, bevor du sie deinem Gegenüber erklärst
Auch für Paare, deren Körper, Energie oder bevorzugte Aktivitäten sich mit der Zeit verändern, kann ein Dildo eine schöne Ergänzung sein. Ein Toy ersetzt keinen Menschen. Es eröffnet dir und deinem Gegenüber einfach eine weitere Möglichkeit, gemeinsam Empfindungen zu gestalten.
Desirel-Lusttipp: Es gibt keinen allgemein richtigen Zeitpunkt, um einen Dildo einzubeziehen. Passend ist der Moment, in dem Neugier, Wohlgefühl und Einvernehmen gleichzeitig vorhanden sind.
Wie findest du die richtige Größe, Form und das passende Material?
Vergleiche bei der Auswahl eines Dildos die tatsächlichen Maße, die Festigkeit, die Form und den vorgesehenen Einsatz. Auch das aufregendste Design ist nur dann die richtige Wahl, wenn es sich mit deinem Körper angenehm verwenden lässt.
Diese Angaben solltest du vor dem Bestellen prüfen
- Einführbare Länge: Sie ist aussagekräftiger als die Gesamtlänge, weil der Sockel oder Fuß außerhalb des Körpers bleibt.
- Maximaler Durchmesser: Der Durchmesser zeigt dir meist deutlicher als der Umfang allein, wie viel Fülle du erwarten kannst.
- Form: Gerade Modelle fühlen sich anders an als gebogene Toys, die auf G-Punkt oder Prostata ausgerichtet sind.
- Festigkeit: Weiche Toys passen sich stärker an den Körper an, während Glas und festes Silikon gezielteren Druck ermöglichen.
- Textur: Rillen, Adern und Noppen verstärken die Reize und können ein Toy größer wirken lassen.
- Fuß: Für anale Anwendungen brauchst du einen ausgestellten Fuß, für freihändiges Spielen einen Saugnapf und für Strap-on-Spiele eine Harness-kompatible Basis.
- Material: Such nach klaren, ausführlichen Materialangaben und nicht nur nach ungenauen Beschreibungen wie „Soft Touch“.
Für Einsteiger ist ein glattes, mäßig flexibles Modell mit gut handhabbarem Umfang meist besonders angenehm. Wenn du bereits Erfahrung hast, können festere Kurven, mehr Struktur oder größere Maße zusätzliche Reize bieten.
Materialcheck: Lies immer die vollständige Produktbeschreibung, bevor du Gleitmittel oder Reinigungsmethode auswählst. Welche Pflege sicher ist, hängt vom konkreten Material ab und nicht nur von der Produktkategorie.
Wie verwendest du einen Dildo allein?
Wärme dich zunächst auf, trage ein passendes Gleitmittel auf und beginne mit langsamen, flachen Bewegungen, bevor du Tiefe oder Geschwindigkeit erhöhst. Beim Solospiel liegt die gesamte Kontrolle bei dir. Nutze diesen Vorteil, anstatt aus der Erfahrung einen Wettlauf zu machen.
Starte mit Berührungen außerhalb des Körpers. Lass das Toy über Oberschenkel, Vulva, Damm oder den Eingang gleiten, bevor du es einführst. So baut sich Erregung auf und du merkst rechtzeitig, ob noch mehr Gleitmittel nötig ist.
Wenn es sich angenehm anfühlt, führst du den Dildo nach und nach ein. Halt ihn zunächst ruhig, bevor du mit Bewegungen beginnst. Ein beständiges Druckgefühl kann manchmal lustvoller sein als durchgehendes Stoßen.
Du könntest zum Beispiel Folgendes ausprobieren:
- auf dem Rücken liegen und ein Kissen unter die Hüften legen
- über einem sicher befestigten Saugnapf-Dildo knien
- für langsame, kontrollierte Bewegungen auf der Seite liegen
- Penetration mit Stimulation von Klitoris, Penis oder Brustwarzen verbinden
- zuerst den Winkel verändern, statt sofort schneller zu werden
- kurz vor dem Orgasmus pausieren und anschließend langsamer weitermachen
Ein wasserbasiertes Gleitgel ist für die meisten Dildo-Materialien vielseitig einsetzbar. Gib es sowohl auf das Toy als auch auf deinen Körper und trage jederzeit nach, sobald das Gleiten weniger angenehm wird.
Wie können Paare einen Dildo gemeinsam genießen?
Gemeinsam mit deinem Gegenüber kannst du einen Dildo zum Necken, für Penetration, gegenseitige Masturbation, Strap-on-Spiele oder zum Ausleben von Fantasien verwenden. Wichtig ist, dass du vorab klärst, wer das Toy führt und wie die empfangende Person Veränderungen mitteilen kann.
Beginne außerhalb des Körpers. Eine Person kann mit dem Dildo langsam reizen, während die andere die Hand führt oder kurze Hinweise wie „langsamer“, „mehr Druck“ oder „bleib dort“ gibt.
Auch während der Penetration darf sich die Kommunikation leicht und natürlich anfühlen. Du musst mitten im Sex keine formelle Besprechung abhalten, doch die empfangende Person muss Winkel und Tempo jederzeit verändern oder ganz stoppen können.
Für gemeinsame Spiele bieten sich unter anderem diese Ideen an:
- eine Person führt den Dildo während oraler oder manueller Stimulation
- verwende ein Saugnapf-Toy, während du dein Gegenüber ansiehst oder berührst
- gegenseitige Masturbation, während eine Person den Dildo nutzt
- Strap-on-Spiele mit einem stützenden, gut sitzenden Harness
- die empfangende Person lenkt die Hand der penetrierenden Person
- ein Doppeldildo mit sanften, aufeinander abgestimmten Bewegungen
Check-in für Paare: Sprich über deine Grenzen und jene deines Gegenübers, bevor das Toy ins Spiel kommt. Ein Dildo kann eine Fantasie intensiver machen, doch Einvernehmen und Komfort bestimmen weiterhin den Rhythmus.
Welche Tipps helfen Dildo-Einsteigern?
Ein gutes erstes Erlebnis beginnt mit einem handlichen Toy, ausreichend Gleitmittel und ohne Erwartung, gleich die gesamte Länge verwenden zu müssen. Es geht am Anfang um Wohlgefühl und neugieriges Ausprobieren, nicht darum, eine Mutprobe zu bestehen.
Checkliste für deinen Einstieg
- Entscheide dich für einen glatten, flexiblen Dildo mit moderaten Maßen.
- Reinige ihn vor der ersten Anwendung.
- Lies die Hinweise zu Material und geeignetem Gleitmittel.
- Wärme dich mit Berührungen, Vorspiel oder einem kleineren Toy auf.
- Verteile großzügig Gleitmittel.
- Führe anfangs nur die Spitze ein.
- Atme ruhig und lass die umliegenden Muskeln locker.
- Geh erst tiefer, wenn dein Körper dafür bereit ist.
- Hör auf, wenn du stechenden Schmerz, Brennen, Taubheit oder unerwünschten Druck bemerkst.
- Reinige und trockne das Toy nach der Verwendung.
Die Kategorie Sexspielzeug für Einsteiger kann dir die Auswahl erleichtern, wenn sich die gesamte Dildo-Kollektion ein wenig so anfühlt, als hätte dir jemand ein ausgesprochen sexy Nachschlagewerk hingelegt.
Wie bringen erfahrene Nutzer mehr Abwechslung ins Dildo-Spiel?
Wenn du schon Erfahrung hast, kannst du durch andere Festigkeiten, Strukturen, Positionen und Formen der Kontrolle neue Reize schaffen. Ein größeres Toy ist nur eine von vielen Möglichkeiten und keineswegs immer die spannendste.
Du könntest Folgendes erkunden:
- Temperaturspiele mit einem dafür geeigneten Glasdildo
- freihändige Positionen mit einem vorab getesteten Saugnapf
- festere, gebogene Toys für gezielten Druck auf G-Punkt oder Prostata
- Edging mit langsamen Wechseln von Tiefe und Rhythmus
- ein Doppeldildo für koordiniertes gemeinsames Spielen
- Fantasy-Formen mit ausgeprägten Strukturen
- Augenbinden oder Fesseln mit eindeutigem Einvernehmen und einer leicht lösbaren Befestigung
- Penetration mit äußerer Vibration kombinieren
- Rollentausch durch Strap-on-Spiele
- langsamen, anhaltenden Druck anstelle schneller Stöße
Mehr Erfahrung bedeutet nicht, auf Vorbereitung zu verzichten. Intensivere Toys verlangen meist nach noch besserer Kommunikation, mehr Gleitmittel und einer durchdachten Position. Selbstsicherheit hilft, doch aufmerksam auf den Körper zu hören bleibt die klügste Fähigkeit im Raum.
Wie benutzt du einen Dildo sicher?
Für eine sichere Anwendung brauchst du das richtige Design, ein unbeschädigtes Toy, kompatibles Gleitmittel und die Bereitschaft zu stoppen, sobald dein Körper Unwohlsein meldet. Lust darf intensiv sein, doch stechender Schmerz, Brennen, Taubheit oder plötzlich auftretender tiefer Schmerz sind klare Gründe für eine Pause.
Behalte diese Sicherheitshinweise im Kopf:
- Verwende für anale Spiele ausschließlich Toys mit einem breiten, ausgestellten Fuß.
- Erzwinge das Einführen niemals und geh nicht über Schmerzen hinweg.
- Trage weiteres Gleitmittel auf, sobald Bewegungen zu reiben beginnen.
- Wechsle mit einem Toy nicht vom Anus zur Vagina, ohne es gründlich zu reinigen oder ein frisches Kondom aufzuziehen.
- Verwende beim Teilen eines Dildos zwischen mehreren Personen jeweils ein neues Kondom.
- Kontrolliere Glas-Toys auf Absplitterungen und flexible Toys auf Risse oder Veränderungen der Oberfläche.
- Prüfe die feste Haftung eines Saugnapf-Toys, bevor du Gewicht darauf verlagerst.
- Verzichte auf betäubende Produkte, da sie das Erkennen von Schmerz oder Verletzungen erschweren.
- Benutze kein beschädigtes Toy.
- Halte dich an alle produktspezifischen Angaben zu Tiefe, Temperatur und Aufbewahrung.
Für anale Spiele kannst du ein spezielles silikonbasiertes Anal-Gleitgel wählen, sofern es mit dem Material deines Toys kompatibel ist. Bei Silikon-Dildos bleibt Gleitgel auf Wasserbasis üblicherweise die sicherere Standardoption, außer der Hersteller empfiehlt ausdrücklich etwas anderes.
Wie reinigst und bewahrst du einen Dildo auf?
Wasch deinen Dildo vor und nach jeder Verwendung mit lauwarmem Wasser und milder, unparfümierter Seife oder einem geeigneten Sexspielzeugreiniger. Spül ihn sorgfältig ab und lass ihn komplett trocknen, bevor du ihn verstaust.
Richte dich immer nach den Herstellerangaben, denn nicht jedes Material verträgt dieselbe Art der Reinigung. Nicht poröse Toys aus hochwertigem Silikon oder Borosilikatglas sind meist einfacher zu pflegen, während poröse oder besonders realistische Materialien eine vorsichtigere Behandlung brauchen können.
Diese einfache Routine hat sich bewährt:
- Untersuche den Dildo auf Schäden.
- Reinige die gesamte einführbare Fläche und die Basis.
- Achte besonders auf Rillen, Nähte und strukturierte Stellen.
- Spül Seife oder Reiniger vollständig ab.
- Tupfe das Toy mit einem sauberen, fusselfreien Tuch trocken.
- Lass es anschließend vollständig an der Luft trocknen.
- Bewahre es in einem eigenen sauberen Beutel oder einer Box auf.
Lagere verschiedene Toys getrennt, vor allem weichere Materialien, die bei direktem Kontakt miteinander reagieren könnten. Direkte Sonne, feuchte Badezimmer und staubige Laden sind kein geeigneter Aufbewahrungsort.
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Welche Fragen zu Dildos werden besonders häufig gestellt?
Welcher Dildo eignet sich am besten für Einsteiger?
Ein einsteigerfreundlicher Dildo ist meistens glatt, mäßig flexibel und kleiner als die größte Größe, die du dir gerade noch zutrauen würdest. Hochwertiges Silikon ist eine beliebte Wahl, weil es angenehm am Körper liegt und vergleichsweise unkompliziert zu reinigen ist. Achte genau auf Durchmesser und einführbare Länge und verwende dazu reichlich Gleitgel auf Wasserbasis.
Ist Gleitgel bei einem Dildo notwendig?
Gleitgel ist sehr zu empfehlen, da es Reibung verringert und sowohl das Einführen als auch die Bewegung angenehmer macht. Wasserbasiertes Gleitgel ist mit den meisten Dildo-Materialien kompatibel und gilt bei Silikon-Toys als die sicherste allgemeine Wahl. Trag es auf deinen Körper und den Dildo auf und gib mehr dazu, sobald die Oberfläche nicht mehr bequem gleitet.
Darf derselbe Dildo vaginal und anal benutzt werden?
Du kannst einen Dildo für beide Anwendungen nutzen, aber nur dann, wenn seine Form für anale Verwendung sicher ist. Dafür braucht er einen breiten, ausgestellten Fuß oder einen anderen zuverlässigen äußeren Stopper. Reinige ihn zwischen den Körperöffnungen gründlich oder verwende ein neues Kondom. Ein ungewaschenes Toy darf niemals direkt vom Anus zur Vagina wechseln.
Können zwei Personen einen Dildo sicher teilen?
Ein Dildo lässt sich sicher teilen, wenn du für jede Person ein frisches Kondom verwendest oder das Toy vor jedem Wechsel gründlich reinigst. Auch beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Körperöffnungen brauchst du ein neues Kondom. Klär vor dem Spielen, ob Toy, Tiefe und Tempo für dich und dein Gegenüber passen, und bleib währenddessen offen im Austausch.
Sind Dildos aus Glas sicher?
Dildos aus körperverträglichem Borosilikatglas sind glatt, nicht porös und bei sorgfältiger Anwendung auch für Temperaturspiele geeignet. Prüfe das Toy vor jedem Einsatz auf Risse und Absplitterungen, setz es keinen extremen Temperaturwechseln aus und teste Wärme oder Kälte zuerst an deinem Handgelenk. Denk daran, dass starres Glas intensiver wirken kann als nachgiebiges Silikon.
Wie oft solltest du einen Dildo reinigen?
Reinige einen Dildo vor und nach jeder Verwendung. Vorher entfernst du damit Staub oder Rückstände aus der Aufbewahrung, danach Gleitmittel und Körperflüssigkeiten. Lass das Toy vollständig trocknen, bevor du es wieder weglegst. Gemeinsam verwendete und anal eingesetzte Toys brauchen besonders sorgfältige Hygiene, auch wenn während der Session ein Kondom verwendet wurde.
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